Lumen

Anleitungen & FAQ

Alle Hilfen aus den App-Einstellungen. Tippe auf ein Thema, um die Schritte zu sehen.

Diese Anleitung hilft dir, die acht Schritte ruhig und konkret zu beten, auch wenn du wenig Zeit hast.

Vorbereitung

  1. Öffne Heute und tippe auf Examen starten.
  2. Wähle einen ruhigen Ort und plane etwa 10 bis 15 Minuten ein.
  3. Wenn du möchtest, aktiviere oben rechts die Musik für eine ruhigere Atmosphäre.

Während des Examen

  1. Gehe Schritt für Schritt vor und antworte ehrlich mit kurzen, konkreten Sätzen.
  2. Bei Dankbarkeit und Rückblick reichen wenige Stichworte, wenn du wenig Zeit hast.
  3. In Schritt Verfehlungen kannst du mehrere Punkte hinzufügen oder den Schritt überspringen.
  4. Nutze bei Bedarf das Mikrofon-Symbol, um per Spracheingabe zu diktieren.
  5. Impulse sind optional und können in den Einstellungen ein- oder ausgeschaltet werden.

Abschluss und Speichern

  1. Im letzten Schritt siehst du die Zusammenfassung und das Schlussgebet.
  2. Tippe auf Amen, damit der Eintrag gespeichert wird.
  3. Danach findest du den Eintrag im Journal und Verfehlungen in der Beichtliste.

Wenn es schwer ist

  1. Halte die Antworten kurz, statt alles perfekt formulieren zu wollen.
  2. Bei Überforderung reicht heute ein kurzes Examen mit wenigen Stichworten.
  3. Wenn dich etwas länger belastet, sprich mit einem Priester, Seelsorger oder Therapeuten.

Der Morgen gehört dem Tagesevangelium: der Text des Tages, auf Wunsch vorgelesen, mit deinen eigenen Markierungen. Was dich anspricht, darf bleiben — ein Wort reicht für einen ganzen Tag.

Öffnen

  1. Vormittags trägt der Startbildschirm-Knopf das Tagesevangelium; abends findest du es über die Zeile darunter.
  2. Der Text wird täglich im Voraus geladen und ist auch offline da.
  3. Fehlt der Abruf einmal, bietet die App einen Wiederholen-Knopf — der Text kommt aus dem Vorrat.

Hören

  1. Tippe auf Abspielen, um dir das Evangelium vorlesen zu lassen.
  2. Die Vorlese-Stimmen sind synthetisch (so gekennzeichnet) und sprechen nur den unveränderten Text.
  3. Das Hören eignet sich für unterwegs — die Markierungen warten dann auf später.

Worte markieren

  1. Tippe auf ein Wort, um es aufleuchten zu lassen — es ist DEIN Wort für heute.
  2. Halten markiert den Satz, Halten und Ziehen einen Abschnitt.
  3. Markierungen erscheinen abends im Rückblick wieder — der Morgen spricht mit dem Abend.

Gut zu wissen

  1. Texte und Audio werden einen Tag im Voraus erzeugt — auch Zeitzonen weit östlich sind versorgt.
  2. Die Impulse zu den Schritten kannst du in den Einstellungen ein- und ausschalten.
  3. Auch hier gilt: nichts wird bewertet, nichts gezählt. Die Lectio ist Begegnung, kein Pensum.

Die dritte Weise des Betens nach Ignatius: mit jedem Atemzug ein Wort des Gebets, die Aufmerksamkeit bei seiner Bedeutung. Das Atemgebet hinterlässt bewusst keine Daten — kein Verlauf, keine Zählung.

Beginnen

  1. Öffne Gebete & Übungen → „Atemgebet".
  2. Wähle ein Gebet — das Vaterunser ist frei.
  3. Wähle die Weise: „Atem" (ein Wort je Atemzug) oder „Verweilen" (bei jedem Wort bleiben, solange es trägt).

Beten

  1. Es erscheint immer nur EIN Wort — atme ein, atme aus, tippe weiter.
  2. Lass das Wort wirken, statt zum nächsten zu eilen; die Reihenfolge kennt kein Ziel-Tempo.
  3. Am Ende steht „Amen" — mehr nicht. Es gibt nichts abzuschließen und nichts zu speichern.

Die Gebete

  1. Vaterunser: die Grundform, dauerhaft frei.
  2. Ave Maria, Anima Christi und Suscipe gehören zu MAGIS.
  3. Auf der Apple Watch gibt es das Atemgebet mit haptischem Takt — jedes Wort ein leiser Tick am Handgelenk.

Wenn die Ruhe fehlt

  1. Kurz ist besser als gar nicht: Auch drei Worte sind Gebet.
  2. Abschweifen ist kein Scheitern — kehr einfach zum aktuellen Wort zurück.
  3. Das Atemgebet eignet sich auch tagsüber als Unterbrechung, nicht nur am Abend.

Ignatius’ zweites Examen: EINE Sache, die du ändern willst, dreimal am Tag angeschaut — morgens der Vorsatz, mittags und abends eine Rechenschaft. Ohne Punkte, ohne Streak; verglichen wird nur wie bei Ignatius: Vormittag mit Nachmittag, Tag mit Vortag.

Die Idee

  1. Wähle EINE konkrete Sache — nicht drei, nicht „alles besser machen".
  2. Je kleiner und beobachtbarer, desto tragfähiger („beim Frühstück nicht ans Handy" statt „geduldiger sein").
  3. Jeder Durchgang hat ein festes Ende — ein Datum, kein „unbegrenzt".

Einrichten

  1. Öffne auf dem Startbildschirm „Das besondere Examen" und tippe auf Beginnen.
  2. Beschreibe die Sache und optional, warum sie dir wichtig ist.
  3. Wähle das Enddatum — die Erinnerungen (7:30 Vorsatz, 13:30 Rechenschaft) hängen am Durchgang und enden mit ihm.

Der Tagesrhythmus

  1. Morgens: den Vorsatz bewusst fassen — ein Tipp genügt.
  2. Mittags: kurz hinschauen — „gar nicht / einmal / ein paar Mal / oft". Grobe Stufen, kein Zählwerk.
  3. Abends: die zweite Rechenschaft fällt mit dem Abendexamen zusammen — deshalb gibt es abends keine eigene Erinnerung.

Vergleichen wie Ignatius

  1. Die App stellt Zeiträume nebeneinander: Vormittag neben Nachmittag, Tag neben Vortag, Woche neben Vorwoche.
  2. Es gibt bewusst keine Bewertung, keinen Fortschrittsbalken, kein „Tag 5 von 14".
  3. Wird es über Wochen nicht leichter, ist das kein Scheitern — vielleicht ist die Sache zu groß gewählt. Verkleinern ist erlaubt.

Die Exerzitien-Reise führt in täglichen Etappen durch die Geistlichen Übungen — Betrachtungen, Mysterien, Unterscheidungsregeln. Kein Kurs mit Frist: ein Weg, der wartet, wenn du pausierst.

Beginnen

  1. Öffne auf dem Startbildschirm „Exerzitien im Alltag".
  2. Wähle den Weg — die Kurzexerzitien als Einstieg oder die große Reise.
  3. Die Faden-Karte auf dem Startbildschirm zeigt fortan deinen EINEN laufenden Weg mit „Als Nächstes".

Der Tagesrhythmus

  1. Jede Etappe ist für einen Tag gedacht: ein Text, eine Betrachtung, eine Frage.
  2. Lies langsam; die Betrachtung will gebetet werden, nicht gelesen wie ein Artikel.
  3. Der Trost-Wert aus deinem Abendexamen begleitet die Reise — es gibt nur diese eine Skala.

Der Faden

  1. Die App führt immer nur EINEN Weg zugleich — bewusst: Exerzitien sind keine Playlist.
  2. „Als Nächstes" zeigt genau eine Sache; es gibt keinen Rückstand und kein Aufholen.
  3. Ein neuer Durchgang beendet den laufenden — nach einer Rückfrage.

Pausieren und Wiederkommen

  1. Ein ausgelassener Tag verschiebt nichts ins Minus: Der Weg wartet.
  2. Nach längerer Pause setzt du einfach bei der offenen Etappe fort.
  3. Wenn eine Betrachtung dich nicht loslässt: bleib bei ihr. Repetitio — die Wiederholung — ist bei Ignatius keine Ausnahme, sondern Methode.

Mit diesen Schritten richtest du Erinnerungen so ein, dass sie dich wirklich im Alltag unterstützen.

Einrichten

  1. Öffne Einstellungen und aktiviere Abend-Erinnerung für dein tägliches Examen.
  2. Aktiviere optional die Vorsatz-Erinnerung und wähle eine morgendliche Uhrzeit.
  3. Aktiviere bei Bedarf zusätzlich die Backup-Erinnerung und wähle ein Intervall von 7, 14 oder 30 Tagen.

Vorsatz-Erinnerung verstehen

  1. Die Vorsatz-Erinnerung nutzt den Vorsatz aus deinem Examen vom Vortag.
  2. Der Text wird automatisch gekürzt, damit er als kurze Push-Nachricht lesbar bleibt.
  3. Wenn gestern kein Vorsatz gespeichert wurde, wird am Morgen keine Vorsatz-Erinnerung gesendet.

Sinnvolle Uhrzeit wählen

  1. Wähle eine Uhrzeit, zu der du normalerweise wirklich Ruhe hast.
  2. Bei wechselnden Tagesabläufen ist ein später Abend oft zuverlässiger als ein fixer früher Zeitpunkt.
  3. Teste die Einstellung einige Tage und passe sie bei Bedarf an.

Typische Probleme

  1. Wenn keine Erinnerung kommt, prüfe in den System-Einstellungen die Benachrichtigungsrechte für Lumen.
  2. Prüfe außerdem Fokusmodi, Nicht stören oder Stromsparregeln, die Benachrichtigungen unterdrücken.
  3. Im Browser sind Hinweise je nach Plattform eingeschränkt. Auf Mobilgeräten ist die installierte App meist zuverlässiger.

Backup-Erinnerung richtig nutzen

  1. Die Backup-Erinnerung zählt die Tage seit deinem letzten erfolgreichen Backup-Export.
  2. Nach einem Export wird das Datum automatisch aktualisiert.
  3. Wenn ein Hinweis erscheint, erstelle ein neues Backup und prüfe anschließend die gespeicherte Datei.

Eine geistliche Gewohnheit trägt, wenn sie am Tageslauf hängt, nicht am Willen. Diese Wege öffnen abends still die Tür zum Examen — ohne Zähler, ohne Mahnung. Ob du eintrittst, bleibt jeden Tag deine freie Antwort.

Automation: Schlafen-Fokus öffnet das Examen

  1. Öffne Apples Kurzbefehle-App und wechsle unten zu „Automation".
  2. Tippe auf „Neue Automation" und wähle „Fokus" → „Schlafen" → „Wird aktiviert" — oder eine feste Uhrzeit, etwa 21:00 Uhr.
  3. Wähle als Aktion die Lumen-Aktion „Abendexamen" (oder „App öffnen" → Lumen).
  4. Stelle „Sofort ausführen" ein. Von nun an öffnet sich das Examen, wenn dein Abend beginnt.

Siri

  1. Sag „Starte das Examen in Lumen" — auch vom Sperrbildschirm.
  2. Ebenso: „Tagesevangelium in Lumen" und „Atemgebet in Lumen".
  3. Die Sätze funktionieren in der Sprache deines Geräts.

Widget auf Sperrbildschirm und Nachttisch

  1. Halte den Home-Bildschirm gedrückt → „+" → Lumen: das Wort des Tages, abends mit stiller Einladung zum Examen.
  2. Auch für den Sperrbildschirm: Sperrbildschirm gedrückt halten → „Anpassen" → Widget hinzufügen.
  3. Lehnt das iPhone abends quer am Ladekabel (StandBy), wird das Widget zur Kerze auf dem Nachttisch.

Action-Button und Kontrollzentrum (iOS 18)

  1. Einstellungen → Action-Button → „Steuerung" → Lumen „Examen" wählen: das Examen liegt auf dem Seitenknopf.
  2. Oder ins Kontrollzentrum: Kontrollzentrum öffnen → „+" → Lumen-Steuerung hinzufügen.
  3. Auch als Sperrbildschirm-Knopf statt Taschenlampe oder Kamera wählbar.

Die Watch-App ist ein stiller Begleiter: das Wort des Tages, die sieben Fragen des Examens und das Atemgebet — bewusst ohne Speichern, ohne Zähler. Beten am Handgelenk, festhalten am Telefon.

Installieren

  1. Öffne auf dem iPhone die App „Watch" und scrolle zu „Verfügbare Apps".
  2. Tippe bei Lumen auf „Installieren" — die App erscheint auf der Watch.
  3. Die Sprache folgt der Systemsprache deiner Watch.

Beten am Handgelenk

  1. Der Startbildschirm zeigt das Wort des Tages — dasselbe wie im iPhone-Widget.
  2. „Abendexamen" führt durch die sieben Fragen: Weiterblättern per Wisch oder Krone, jede Frage mit sanftem Tick.
  3. Das Atemgebet zeigt ein Wort pro Atemzug — Tippen oder Krone drehen schaltet weiter, die Haptik gibt den Takt.

Zifferblatt und Smart Stack

  1. Halte das Zifferblatt gedrückt → „Bearbeiten" → füge die Lumen-Komplikation hinzu (Flamme).
  2. Im Smart Stack (Krone drehen) schiebt sich Lumen abends von selbst nach vorn.
  3. Abends trägt die Kachel die Einladung zum Examen statt des Impulses.

MAGIS auf der Watch

  1. Das Vaterunser-Atemgebet ist frei; Ave Maria, Anima Christi und Suscipe gehören zu MAGIS.
  2. Der MAGIS-Status kommt automatisch vom iPhone — es wird nur dieses eine Ja/Nein übertragen, nie Inhalte.
  3. Erscheint ein Schloss trotz Abo: iPhone-App einmal öffnen, dann gleicht sich der Status ab.

Unter Gebete & Übungen → „Wort teilen" wird ein Impuls zur Bild-Karte — für einen Menschen, an den du denkst. Die Karte entsteht auf deinem Gerät; verschickt wird nur, was du selbst abschickst.

Karte öffnen

  1. Öffne die Bibliothek und tippe auf „Wort teilen".
  2. Vorausgewählt ist das Wort des Tages — dasselbe wie im Widget.
  3. Die Vorschau zeigt genau das Bild, das verschickt wird.

Anderes Wort wählen

  1. Unter der Karte findest du alle Worte — Psalmen, Ignatius, Impulse.
  2. Tippe eines an: Die Karte baut sich sofort neu.
  3. Das Wort des Tages ist in der Liste markiert.

Teilen

  1. Tippe auf „Teilen" — das System-Teilen-Fenster öffnet sich.
  2. Wähle WhatsApp, Signal, Nachrichten, Mail — die Karte funktioniert überall als Bild.
  3. Abbrechen ist folgenlos: Nichts verlässt das Gerät, bis du absendest.

Diese Anleitung zeigt dir, wie du Verfehlungen sauber dokumentierst und für die Beichte vorbereitest.

Wie Einträge entstehen

  1. Verfehlungen werden in Schritt 5 des Examen erfasst.
  2. Pro Eintrag wählst du Hauptsünde, Unterkategorie und optional eine Notiz.
  3. Nach Amen erscheinen neue Verfehlungen automatisch in der Beichtliste.

Liste lesen und filtern

  1. Die Liste ist nach Hauptsünde sortiert und innerhalb davon nach Datum geordnet.
  2. Mit der Suche findest du Begriffe aus Hauptsünde, Unterkategorie oder Notiz.
  3. Über den Datumslink springst du direkt zum zugehörigen Journal-Eintrag.

Bearbeiten und Löschen

  1. Tippe auf Bearbeiten, um den Löschmodus zu aktivieren.
  2. Lösche einzelne Einträge nur dann, wenn du sie wirklich nicht mehr brauchst.
  3. Wenn der Inhalt nicht stimmt, ist oft Bearbeiten im Journal der bessere Weg.

Beichte abschließen

  1. Mit Alles gebeichtet schließt du die Beichte ab. Standardmäßig ist „Einträge danach löschen“ eingeschaltet: Was du gebeichtet hast, ist vergeben, und Lumen löscht diese Verfehlungen. Ältere Sicherungen werden nach und nach ersetzt.
  2. Nutze diese Aktion am besten direkt nach der Beichte.
  3. Schaltest du das Löschen aus, bleiben die Verfehlungen als gebeichtet markiert im Journal. Nur dann zeigt die Beichtliste zusätzlich den Reiter Bereits gebeichtet.

Notiz nach der Beichte

  1. Nach Alles gebeichtet öffnet sich ein Dialog mit optionalem Notizfeld.
  2. Halte dort kurz Rat, Satz oder Impuls aus dem Gespräch mit dem Priester fest.
  3. Die Notiz erscheint später im Journal und ist über den Filter Mit Beichtnotiz schnell auffindbar.

In Schritt Verfehlungen hilft dir eine lokale Worterkennung beim schnellen Zuordnen. Du behältst immer die volle Kontrolle über die endgültige Kategorie.

So arbeitet die Erkennung

  1. Sobald du eine kurze Beschreibung eingibst, sucht Lumen nach passenden Begriffen und zeigt bis zu drei Vorschläge.
  2. Wenn du einen Vorschlag antippst, werden Hauptsünde und Unterkategorie automatisch gesetzt.
  3. Die Erkennung läuft lokal auf deinem Gerät; deine Texte werden dafür nicht an einen Server gesendet.

So bekommst du bessere Treffer

  1. Beschreibe konkret, was passiert ist, statt nur allgemeine Begriffe zu schreiben.
  2. Ein bis zwei kurze, klare Sätze reichen meistens aus.
  3. Tippfehler werden teilweise erkannt, trotzdem lohnt sich eine kurze Kontrolle.

Wenn kein Vorschlag passt

  1. Tippe auf Passt nicht? Manuell wählen oder nutze direkt die manuelle Auswahl.
  2. Wähle Hauptsünde und Unterkategorie selbst aus und speichere dann den Eintrag.
  3. Im Journal-Bearbeiten kannst du Verfehlungen später ergänzen, löschen oder neu zuordnen.

Grenzen und Einordnung

  1. Die Worterkennung ist eine Hilfe zur Ordnung, keine moralische Bewertung.
  2. Bei unklaren Fällen entscheide bewusst selbst, welche Kategorie wirklich passt.
  3. Für die Beichte zählt dein ehrliches Gewissen, nicht eine perfekte technische Zuordnung.

So erstellst du eine diskrete PDF-Liste für Beichte oder persönliche Vorbereitung.

Vorbereitung

  1. Öffne Beichte und tippe auf Als PDF exportieren.
  2. Entscheide, ob der Beichtablauf zusätzlich im PDF enthalten sein soll.
  3. Prüfe kurz, ob alle relevanten Verfehlungen in der Liste sichtbar sind.

PDF exportieren

  1. Tippe auf „Als PDF exportieren“, um die Datei zu erzeugen.
  2. Im Browser startet der Download, in der iOS-App öffnet sich der Teilen-Dialog.
  3. Speichere die Datei in einem vertrauenswürdigen Ordner, bevor du sie weitergibst.

PDF drucken

  1. Im Browser kannst du über Drucken direkt den Druckdialog öffnen.
  2. Auf iPhone oder iPad wählst du im Teilen-Dialog die Option Drucken.
  3. Wenn du den Teilen-Dialog abbrichst, wird nichts verschickt.

Datenschutz beim PDF

  1. Das PDF enthält sensible persönliche Inhalte und sollte vertraulich behandelt werden.
  2. Lösche nicht benötigte Kopien aus Downloads, Dateien oder Messenger-Verläufen.
  3. Teile die Datei nur über Kanäle, denen du vertraust.

Im Journal kannst du vergangene Examen nachlesen und bei Bedarf gezielt nachbearbeiten.

Überblick

  1. Das Journal zeigt alle Examen-Einträge absteigend nach Datum.
  2. Jede Zeile enthält Datum, Uhrzeit und eine kurze Vorschau.
  3. Über dem Verlauf siehst du, wie viele Einträge aktuell gefunden wurden.

Eintrag öffnen

  1. Tippe auf einen Eintrag, um die vollständigen Inhalte zu sehen.
  2. Dort findest du Dankbarkeit, Rückblick, Vorsatz und die zugehörigen Verfehlungen.
  3. Aus der Beichtliste kannst du direkt zum passenden Tag im Journal springen.

Bearbeiten und Löschen

  1. Tippe im Detail auf Bearbeiten, um Texte für diesen Tag anzupassen.
  2. Über Löschen entfernst du den Journal-Eintrag unwiderruflich.
  3. Nutze Löschen sparsam und erstelle vorher idealerweise ein Backup.

Suche nutzen

  1. Die Suche filtert nach Begriffen in Dankbarkeit, Rückblick, Vorsatz und Verfehlungen.
  2. Je präziser dein Suchbegriff, desto schneller findest du den passenden Tag.
  3. Leere die Suche, um wieder den kompletten Verlauf zu sehen.

Beichtnotizen finden

  1. Nutze im Journal den Filter Mit Beichtnotiz, um nur passende Tage anzuzeigen.
  2. Beim Öffnen eines Tages findest du die Notiz im Abschnitt Beichtgespräch.
  3. Die Suche berücksichtigt auch Inhalte aus diesen Beichtnotizen.

Muster helfen dir, Entwicklungen über Zeit zu sehen. Sie sind ein Werkzeug zur ehrlichen Selbstreflexion.

Voraussetzungen

  1. Die Auswertung deiner Verfehlungen ist aus, bis du sie einschaltest (auf der Muster-Seite oder in den Einstellungen). Dank-Themen und Vorsätze siehst du immer.
  2. Die Auswertung funktioniert umso besser, je regelmäßiger du Examen-Einträge speicherst.
  3. Alle Berechnungen bleiben lokal auf deinem Gerät.

Was angezeigt wird

  1. Du siehst wiederkehrende Vorsätze mit Anzahl, Zeitraum und Trend.
  2. Ist die Auswertung eingeschaltet, zeigt Lumen zusätzlich Verfehlungen nach Zeiträumen wie 30 Tage, Quartal und Jahr.
  3. Die Daten sollen Orientierung geben, nicht über dich urteilen.

Geistlich einordnen

  1. Frage dich bei häufigen Mustern: Was triggert diese Situation besonders?
  2. Leite daraus einen konkreten, kleinen Vorsatz für den nächsten Tag ab.
  3. Besprich starke Wiederholungen bei Bedarf mit einem geistlichen Begleiter.

Grenzen der Auswertung

  1. Wenige Einträge können Trends verzerren und sollten vorsichtig gelesen werden.
  2. Die Statistik ersetzt weder Gewissensbildung noch persönliche Begleitung.
  3. Wenn dich Auswertungen unter Druck setzen oder du zu Skrupeln neigst, lass sie aus oder schalte sie wieder ab.

Mit der Spracheingabe kannst du Gedanken schneller erfassen, besonders wenn du unterwegs bist.

Aktivieren

  1. Öffne ein Feld mit Mikrofon-Symbol, zum Beispiel die Notiz in Schritt Verfehlungen.
  2. Tippe auf das Mikrofon und erlaube den Mikrofonzugriff, falls das System fragt.
  3. Sprich in normalem Tempo und warte kurz auf die Übernahme des Textes.

Im Examen nutzen

  1. Diktiere kurze Sätze statt langer Absätze, das erhöht die Erkennungsgenauigkeit.
  2. Prüfe den Text kurz und ergänze ihn bei Bedarf manuell.
  3. Für längere Inhalte kannst du mehrfach diktieren und die Teile nacheinander ergänzen.

Wenn das Mikrofon nicht erscheint

  1. Auf Android gibt es den Mikrofon-Knopf nur, wenn das Gerät Spracherkennung auf dem Gerät anbietet (Android 12+ mit Sprachpaket); auf dem iPhone gibt es kein Diktat.
  2. Prüfe in den Geräte-Einstellungen, ob Lumen Mikrofonzugriff hat.
  3. Bei Problemen Browser oder App neu starten und die Berechtigungen erneut prüfen.

Datenschutz-Hinweis

  1. Die Notizen werden nach dem Speichern in Lumen verschlüsselt abgelegt.
  2. Auf Android bleibt die Spracherkennung auf dem Gerät. Im Browser nutzt das Diktat den Spracherkennungsdienst des Browsers (bei Chrome: Google).
  3. Nutze Spracheingabe an einem geschützten Ort, wenn Inhalte besonders sensibel sind.

Lumen erzeugt keine Texte mit KI und gibt nichts von dir an eine KI weiter. KI steckt an genau einer Stelle: in den Vorlese-Stimmen.

Wo kommt KI vor?

  1. Nur bei den Vorlese-Stimmen: Wenn du dir das Tagesevangelium vorlesen lässt, spricht eine synthetische Stimme. In der App ist sie so gekennzeichnet.
  2. Die Stimme spricht den unveränderten Bibeltext. Sie deutet nichts, fasst nichts zusammen und fügt nichts hinzu.
  3. Es gibt keine KI-Impulse, keinen Chatbot und keine automatischen Deutungen deiner Einträge.

Woher kommt das Tagesevangelium?

  1. Welche Lesung dran ist, richtet sich nach dem liturgischen Kalender der Kirche.
  2. Der Bibeltext stammt aus gemeinfreien Übersetzungen: Elberfelder 1871 (Deutsch), King James Version (Englisch), Biblia Gdańska 1881 (Polnisch), Reina-Valera 1909 (Spanisch), Riveduta 1927 (Italienisch), Augustin Crampon 1923 (Französisch) und Bíblia Portuguesa Mundial (Portugiesisch). In der App steht unter dem Evangelium, aus welcher Übersetzung es kommt.
  3. Ein zentraler Server stellt Text und Vorlese-Aufnahme einmal am Tag bereit, für alle gleich.
  4. Dein Gerät holt sich nur diese fertigen Dateien, wie eine Tageszeitung. Einträge oder persönliche Daten schickt es dabei nicht mit.

Was bleibt auf deinem Gerät?

  1. Alle deine Einträge (Examen, Journal, Beichtliste, Vorsätze) bleiben verschlüsselt auf deinem Gerät.
  2. Auswertungen wie Muster und Rückblicke berechnet dein Gerät selbst, ohne Server und ohne KI.
  3. Eine Sicherung in der Cloud gibt es nur, wenn du sie einschaltest. Sie wird auf deinem Gerät verschlüsselt, den Schlüssel hast nur du.

Geht es auch ohne Vorlese-Stimme?

  1. Ja. Die Stimme spricht nur, wenn du auf Abspielen tippst.
  2. Das Evangelium und alles andere in Lumen funktioniert auch ganz ohne Vorlesen.

Diese Anleitung hilft dir beim sicheren Zurücksetzen der App und beim sinnvollen Einsatz von Beispieldaten.

Vor dem Löschen

  1. Erstelle zuerst ein aktuelles Backup über Import & Export.
  2. Prüfe, ob Datei und Passwort wirklich verfügbar sind.
  3. Erst dann solltest du Alle Daten löschen ausführen.

Alle Daten löschen

  1. Öffne Einstellungen und scrolle zum roten Bereich Alle Daten löschen.
  2. Bestätige die Sicherheitsabfrage bewusst, da der Vorgang nicht rückgängig ist. Geteilte Auszüge fürs Begleitgespräch zieht die App vorher vom Server zurück; dafür sollte das Gerät online sein.
  3. Danach startet die App neu im Onboarding.

Beispieldaten laden

  1. In Import & Export findest du die Option Beispieldaten laden.
  2. Damit werden 30 Tage Demo-Einträge hinzugefügt, ohne bestehende Daten zu überschreiben.
  3. Nutze die Demo-Daten, um Journal, Muster und Beichtliste schnell zu testen.

Sauber neu starten

  1. Nach Tests kannst du erneut löschen und anschließend dein eigenes Backup importieren.
  2. Kontrolliere danach Journal, Beichtliste und Einstellungen auf Vollständigkeit.
  3. Wenn etwas fehlt, importiere dieselbe Backup-Datei erneut mit exakt demselben Passwort.

Mit dieser Anleitung kannst du deine Daten sicher exportieren und bei Bedarf vollständig wiederherstellen.

Wichtiger Hinweis: Standardmäßig liegen deine Einträge nur verschlüsselt auf deinem Gerät, nicht auf einem Server von uns. Das heißt auch: Geht das Gerät verloren, geht ohne Sicherung alles verloren. Im Browser kommt hinzu, dass gelöschte Browserdaten oder ein privater Modus die Daten mitnehmen. Schaltest du die Sicherung in der Wolke ein, liegt zusätzlich eine verschlüsselte Kopie bei uns – lesen können wir sie nicht.

Vorbereitung

  1. Öffne Einstellungen, gehe zu Daten und tippe auf Import & Export.
  2. Lege einen sicheren Speicherort für die Datei fest, zum Beispiel Dateien, iCloud Drive oder einen lokalen Ordner.
  3. Wähle ein starkes Passwort und merke es dir genau. Ohne dieses Passwort kann das Backup nicht wiederhergestellt werden.

Backup erstellen

  1. Tippe auf Backup exportieren.
  2. Gib dein Backup-Passwort ein und bestätige den Dialog.
  3. Auf dem Handy öffnet sich das Teilen-Fenster. Dort wählst du das Ziel: auf iPhone und iPad über In Dateien sichern, auf Android zum Beispiel Google Drive oder Dateien. Brichst du dieses Fenster ab, bleibt keine Datei zurück, an die du herankommst.
  4. Im Browser wird automatisch eine Datei mit dem Namen lumen-backup-YYYY-MM-DD.json heruntergeladen.
  5. Prüfe danach, ob die Datei wirklich vorhanden ist und ob du das Passwort sicher abgelegt hast.

Wo die Sicherung liegen soll

  1. Das Teilen-Fenster ist der Moment der Entscheidung: Du bestimmst selbst, ob die Datei in eine Cloud wandert (iCloud Drive, Google Drive) oder nur auf dem Gerät bleibt.
  2. Bleibt sie nur auf dem Gerät, ist sie mit dem Gerät weg. Bei Diebstahl, Verlust oder Displaybruch nützt eine Sicherung nichts, die neben dem Original liegt.
  3. Lege deshalb mindestens eine Kopie außerhalb des Geräts ab: iCloud Drive oder Google Drive, ein Ordner auf dem Rechner, ein USB-Stick, oder schick sie dir selbst per E-Mail. Die Datei ist mit deinem Passwort verschlüsselt, sie darf dort liegen.
  4. Auf iPhone und iPad nimmt das iCloud-Backup deine Lumen-Daten mit, sofern es eingeschaltet ist: Einstellungen, dein Name, iCloud, iCloud-Backup. Prüfe unter Apps, die iCloud-Backup verwenden, dass Lumen dort nicht abgeschaltet ist.
  5. Auf Android sichert die Google-Sicherung Lumen bewusst nicht: deine Einträge verlassen das Gerät nicht von selbst. Dort ist der Export aus der App der einzige Weg zu einer Sicherung.

Sicherung in der Wolke (MAGIS)

  1. Öffne Einstellungen, Daten, Sicherung in der Wolke und tippe auf Sicherung einrichten.
  2. Die App zeigt dir einmalig deinen Sicherungsschlüssel: fünf Blöcke aus je fünf Zeichen. Sichere ihn außerhalb des Handys – aufschreiben, ausdrucken oder in einen Passwort-Manager legen.
  3. Danach sichert die App von selbst: jedes Mal, wenn du sie öffnest, und nach einem abgeschlossenen Examen. Wie oft höchstens, stellst du unter Automatisch sichern ein — nach jedem Eintrag, einmal am Tag oder einmal in der Woche. Jede Sicherung wird sofort wieder geholt und geprüft; erst dann gilt sie als gelungen.
  4. Auf einem neuen Gerät tippst du auf Sicherung wiederherstellen und gibst den Schlüssel ein. Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen und verwechselte Zeichen wie O und 0 macht die App selbst richtig.
  5. Verlierst du den Schlüssel, kommen die Daten nicht zurück. Wir haben keine Kopie davon und können die Sicherung nicht öffnen – das ist der Preis dafür, dass es sonst auch niemand kann.

Backup wiederherstellen

  1. Öffne wieder Einstellungen, Daten und Import & Export und tippe auf Backup importieren.
  2. Gib exakt das gleiche Passwort ein, das du beim Export verwendet hast.
  3. Wähle die gespeicherte Backup-Datei mit der Endung .json aus.
  4. Warte auf die Erfolgsmeldung. Danach sind Journal-Einträge, Verfehlungen, Intentionen und Einstellungen aus dem Backup aktiv.
  5. Wichtig: Beim Import werden die aktuell vorhandenen Daten durch den Inhalt des Backups ersetzt.

Wenn etwas nicht klappt

  1. Bei einer Import-Fehlermeldung ist meist das Passwort falsch. Tippe es erneut exakt gleich ein.
  2. Wenn keine Datei auswählbar ist, prüfe, ob es eine .json Backup-Datei ist und ob sie vollständig gespeichert wurde.
  3. Wenn Daten fehlen, importiere eine ältere Sicherungskopie oder erstelle ein neues Backup direkt aus dem aktuellen Stand.

Sicherheitshinweise

  1. Backups werden in der App mit AES-256 verschlüsselt.
  2. Speichere Datei und Passwort getrennt voneinander.
  3. Erstelle regelmäßig neue Backups, besonders vor Browser-Updates, Datenbereinigung oder Gerätewechsel.

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